Aktiv und kreativ mit Armprothese: Linas Story

Lina hat sich nach ihrer Amputation neue Ziele gesetzt. Sie lebt jetzt in Berlin.
Junge Frau mit Armprothese steht im Büro.

„Ich dachte, die Amputation sei das Ende. Jetzt schaue ich, was das Leben mit mir vor hat."- Lina

Lina lebt in Berlin und will kreativ arbeiten.


Lina entdeckt immer was neues, auch ihre Armprothese probiert sie immer neu aus.

Armprothese nach Tumorerkrankung

Mit 17 wurde bei Lina ein Tumor im Bereich des Handgelenks festgestellt. Die Laboranalyse zeigt, es handelt sich um ein spindelzelliges Rhabdomyosarkom, eine seltene Tumorart, die in erster Linie bei Kindern auftritt. Lina macht mehrere Chemotherapien und Bestrahlungen, aber nichts schlägt an. Daher fasst sie gemeinsam mit den behandelnden Ärzten schließlich den Entschluss, die gesamte Hand und Teiles des Unterarms unterhalb des Ellenbogens zu amputieren. „Nach alldem, was bis dahin schon passiert war, war das für mich der größte Schock. Ich konnte mir ein Leben ohne meine rechte Hand einfach nicht vorstellen,“ sagt Lina. „Schlagartig war mir klar, dass ich nie wieder zwei Hände haben würde.“

Eine Amputation ist längst kein Ende

Das eine Amputation nicht das Ende eines aktiven Lebens sein muss, weiß auch Linas Orthopädietechniker Hans-Magnus. Aufgrund der geplanten Amputation hatte er die Möglichkeit Lina bereits vor ihrer OP kennen zu lernen, zu beraten und zu betreuen. „Das A und O für eine erfolgreiche Versorgung ist bereits vorher zu schauen, wie amputiert werden sollte,“ sagt er. „Im Anschluss an die Operation sollte man dann möglichst schauen, dass zügig die Versorgung mit einer Prothese erfolgt. In Kombination mit Physio- und Ergotherapie können die Patienten auf ihr neues Leben vorbereitet werden.“

Persönlicher Kontakt schafft Vertrauen und Zuversicht

Auch Lina hat es geholfen sich bereits vor der Amputation mit der Versorgung danach zu beschäftigen. Lina erinnert sich noch genau, wie sie Hans-Magnus in der Klinik kennengelernt hat. „Er hat mir die Angst vor der Zukunft genommen. Er hat mir gezeigt, was mit Technik heute schon alles möglich ist und ich bin heilfroh, dass ich so eine persönliche Betreuung hatte.“ Heute steht Lina wieder mit beiden Beinen im Leben: Sie fährt Skateboard, fotografiert analog und ist nach Berlin gezogen, um die kreative Luft der Großstadt zu atmen. Festlegen auf ihre Pläne für die Zukunft will sie sich aber nicht. „Einfach mal schauen, was das Leben so bringt“, ist ihr Motto.


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Wolfgangs Arbeitsalltag als Landwirt erfordert vielfältige Greifbewegungen. Mit der Myo Plus Prothesensteuerung verwendet er je nach Bedarf seine bebionic Handprothese, die VariplusSpeed Hand oder den Greifer.

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