22.03.2019

Ottobock auf der Expolife

Das Team von Ottobock Planen & Einrichten visualisiert die Planung von Werkstätten jetzt in 3D-Modellen.

Virtuelle Werkstatt, digitale Fertigung und intelligente Produkte

Die Digitalisierung der Orthopädietechnik steht im Mittelpunkt des Auftritts von Ottobock bei der Expolife in Kassel vom 28. bis 30. März 2019. Bei der internationalen Fachmesse für Sanitäts-, Reha- und Orthopädie-Technik geben Experten in Halle 1+2 (Stand E01 und G02) Einblicke in neuesten Entwicklungen. Highlights sind die neue 3D-Werkstattplanung, digitale Fertigungsprozesse sowie intelligente Hilfsmittel.

Virtuelle Planung – vom Entwurf zur Werkstatt

Mehr als 2.600 Orthopädie-Werkstätten hat Ottobock Planen & Einrichten weltweit bereits realisiert. Für eine maßgeschneiderte Planung der Ausstattung nutzt das Team seit neuestem 3D-Visualisierung. Auf der Expolife demonstriert Ottobock die Vorteile: „Mit einer 3D-Brille kann der Kunde jetzt virtuell durch seine geplante Werkstatt gehen“, erklärt Dirk Maiwald, Leiter Werkstattplanung bei Ottobock. „Änderungen können einfach im 3D-Modell erfolgen und direkt danach angeschaut werden. So schaffen wir die bestmögliche Lösung für effiziente und komfortable Arbeitsläufe.“ Die Konzeption der neuen Werkstatt basiert dabei auf den individuellen Anforderungen des Kunden, was zum Beispiel die Räumlichkeiten, die betrieblichen Strukturen und finanziellen Rahmenbedingungen betrifft.

Digitale Fertigung – schnell, sauber und patientenfreundlich

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts sind Zukunftstechnologien der Orthopädietechnik wie digitale Fertigungsverfahren für die Herstellung und Gestaltung moderner Hilfsmittel. Orthopädietechniker zeigen am Stand, wie die „gipslose Werkstatt“ funktioniert – vom Scannen des Patienten über das Modifizieren der Daten am Computer bis zur Fertigung von Modellen mittels moderner Fräsroboter.

Künstlich intelligent – die Prothese, die vom Menschen lernt

Passend zur Markteinführung im März 2019 stellt Ottobock auf der Expolife die neue intuitive Armprothesen-Steuerung Myo Plus mit Mustererkennung vor. Diese ist in der Lage, die gedanklichen Befehle vom Anwender zu erkennen und in Bewegungen zu übersetzen. Somit erlernt nicht mehr der Anwender die Funktionsweise der Steuerung, sondern die Steuerung lernt, die Befehle des Anwenders richtig zu interpretieren.

Angstfrei gehen – mit der sensorgesteuerten Orthese C-Brace®

Ein weiteres Highlight auf der Messe ist die neue Generation der sensorgesteuerten Beinorthese C-Brace®, die Demoanwenderin Heike vorführt. Das rechte Bein der 52-Jährigen aus Bad Arolsen ist nach einer Beckenoperation gelähmt. Dank der Beinorthese kann Heike heute wieder natürlich gehen, sie fährt Fahrrad und macht lange Spaziergänge mit ihrem Hund. Dabei kontrolliert C-Brace® sowohl die Stand- als auch die Schwungphase des Gehens. Die Sensoren im Gelenk erkennen, in welcher Phase des Gangzyklus sich der Anwender gerade befindet, und der Mikroprozessor regelt den Hydraulikwiderstand entsprechend.

Fußheberschwäche im Fokus – Funktionelle Elektrostimulation mit L300 Go

Patienten mit Fußheberschwäche können von der Funktionellen Elektrostimulation profitieren. Das L300 Go System sorgt für eine zuverlässige Fußhebung, mit Hilfe einer 3D-Bewegungserkennung und einem Lernalgorithmus, der sich den Veränderungen der Gangdynamik anpasst. Das L300 Go kann mit nur einer Hand angelegt werden und ist über eine Smartphone App bedienbar.

Werkstattvorführungen und Seminare

In praxisnahen Vorführungen können Besucher am Stand täglich mehr über die Verarbeitung diverser Materialien erfahren. Darüber hinaus ist Ottobock mit vier Vorträgen am offiziellen Seminarprogramm beteiligt, unter anderem zum neuen C-Brace (29.3., 15:30) und zur Werkstattplanung (30.3., 12:30).

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