06.08.2019

Deutscher Mobilitätspreis 2019 für C-Brace Orthesensystem

Das Orthesensystem C-Brace von Ottobock wurde mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnet.

Die Innovation hilft Menschen mit inkompletter Querschnittslähmung wieder auf die Beine

„Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben das computergesteuerte Orthesensystem C-Brace mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnet. Die Innovation von Ottobock ist eine von zehn prämierten Mobilitätslösungen, die zu mehr Teilhabe und Lebensqualität beitragen. Rund 270 Start-ups, Unternehmen, Verbände und Forschungsinstitutionen hatten sich mit ihren Projekten um den Innovationspreis beworben.

„Mit dem C-Brace helfen wir Menschen mit inkompletter Querschnittslähmung wieder auf die Beine“, sagt Philipp Schulte-Noelle, CEO von Ottobock. „Viele Patienten können dank der computergesteuerten Orthese auf ihren Rollstuhl verzichten. Sie erleben neue Mobilität und Lebensqualität – und können ihren Alltag aktiver und selbstbestimmter gestalten.“

Der Deutsche Mobilitätspreis macht digitale Innovationen für eine intelligente Mobilität – wie das C-Brace – öffentlich sichtbar und setzt Impulse für den Standort Deutschland. Im Jahr 2019 stehen unter dem Motto „intelligent unterwegs: Menschen bewegen – Lebensräume verbinden“ Aspekte der gleichwertigen Lebensverhältnisse im Fokus. Eine Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wählte die zehn Gewinner des Wettbewerbs aus. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im November in Anwesenheit von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Smarte Technologie für Menschen mit Lähmungen

Die Anzahl von Menschen, die infolge von Schlaganfällen, degenerativen Erkrankungen oder traumatischen Nervenschädigungen von Lähmungen betroffen sind, nimmt stetig zu. Handelt es sich um eine inkomplette Lähmung in den unteren Extremitäten, kann das C-Brace Orthesensystem weiterhelfen. Mithilfe von 3-D-Sensortechnologie stellt das künstliche Gelenk fest, in welcher Position sich das Bein des Trägers befindet, und steuert den gesamten Gangzyklus in Echtzeit. Über Smart-Phone-Apps kann einerseits das C-Brace an den medizinischen Status des Patienten angepasst werden; andererseits kann der Patient zwischen verschiedenen, individuell einstellbaren Modi wählen, zum Beispiel Gehen, Sitzen oder Fahrradfahren. Somit muss sich der Patient nicht mehr auf seinen Gang oder die Beschaffenheit des Untergrunds konzentrieren und kann wieder deutlich stärker am Leben teilhaben.

Ansprechpartner für Medien

Gesa Liss
Public Relations Manager

Ottobock SE & Co. KGaA
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