20.09.2019

Cyborgs, Roboter und Künstliche Intelligenz auf Bötzow

38 Visionen: Wie wir in Zukunft leben, arbeiten und forschen werden

In einem internationalen Buchprojekt („Futuring Human Mobility“) widmet sich Entrepreneur und Global Citizen Hans Georg Näder (Ottobock) gemeinsam mit herausragenden Vordenkern unserer Zeit dem Spannungsfeld zwischen Mensch, Maschine und Mobilität. Nach der Premiere auf der Leipziger Buchmesse im Frühjahr eröffnete er am Donnerstagabend (19.9.2019) im Berliner Ottobock Future Lab eine begleitende Fotoausstellung.

Inszeniert hat sie der Göttinger Verleger Gerhard Steidl auf Bötzow. Neben Näder und Steidl waren Stararchitekt Sir David Chipperfield und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar zur einer Diskussionsrunde auf dem Podium. Unter den Gästen waren Künstler wie Eva & Adele, Mediziner wie Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und Prof. Dr. Axel Ekkernkamp und Vertreter des politischen Berlins wie der polnische Botschafter Prof. Dr. Andrzej Przylębski.

Näder hob die Bedeutung des Berliner Zukunftsareals für das international tätige Medizintechnikunternehmen Ottobock hervor: „Unsere Garage heißt Bötzow.“ Gemeinsam warben Yogeshwar und Näder für die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz. „Ich habe mehr Angst vor menschlicher Dummheit als vor Künstlicher Intelligenz“, sagte Yogeshwar.

Am Tag darauf machte sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil ein Bild von der Ausstellung und dem Ottobock Future Lab. Auf 90 überdimensionalen Bannern können alle Berlin-Besucher ab dem 26. September die Bilder des renommierten Berliner Fotografen Christoph Neumann erleben. Die Ausstellung ist bis Ende Februar 2020 immer von Donnerstag bis Samstag zwischen 11:00 und 17:00 Uhr im Foyer des Ottobock Future Lab an der Prenzlauer Allee 242 geöffnet.

Neue Technologien durchdringen alle Bereiche des menschlichen Lebens. Künstliche Intelligenz lernt von uns Menschen und die dauerhafte Nutzung von Smartphones und Wearables ist ein erster Vorbote für die konstante Verschmelzung von Mensch und Maschine. „Wir brauchen einen sozialen und politischen Diskurs über die ethischen Grenzen dieser neuen Technologien“, fordert Näder. „Dieses Buch ist auch ein Aufruf zur Phantasie, sich die künftige Welt vorzustellen, in der sich unser Leben und unsere Arbeit radikal verändern werden.“

Um mit Designern, Forschern und Philosophen über die Zukunft der Menschheit zu sprechen, bereiste das Produktionsteam Amerika, Europa und Asien. Einer von ihnen ist Kevin Warwick, der sich 1998 als erster Mensch einen RFID-Chip implantieren ließ. Im Buch erzählt er von der Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Science Fiction. Die Amerikanerin Martine Rothblatt geht weiter. Sie spricht über unsere Verpflichtung zum technologischen Fortschritt. Um ein Heilmittel für ihre Tochter zu finden, steckte sie ihre Rücklagen in die Forschung.

„Ich bin sehr froh, dass in diesem Buch weit nach vorn geschaut wird. Denn über die Zukunft denken wir alle nach“, sagt Gerhard Steidl. „Gibt es im Zeitalter der Digitalisierung etwas Rückwärtsgewandteres als gedruckte Bücher? Zukunft radikal zu denken, kann und muss vielleicht sogar auch Beharren und Bewahren bedeuten.“

Futuring Human Mobility ist anlässlich des 100. Jubiläums von Ottobock entstanden. Das deutsche Unternehmen aus Südniedersachsen ist Weltmarktführer in der Prothetik. Näder und Steidl überreichten das erste Buch Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem historischen Festakt in Duderstadt.

Auszüge aus dem Buch finden Sie online auch hier: www.futuringhumanmobility.com

Ansprechpartner für Medien

Sebastian Zavelberg

Public Relations Manager
Corporate Communications

Ottobock SE & Co. KGaA
Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin

Telefon: 030 403 639 489
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