Neurorehabilitation: Die Nerven unterstützen

Nerven sind die Träger von Informationen – sie übermitteln Botschaften an unsere Muskeln. Möchten wir uns bewegen, dann senden wir diese Botschaft mit unserem Gehirn oder Rückenmark aus, also dem zentralen Nervensystem (ZNS). Sind jedoch Nerven oder das ZNS geschädigt, dann ist die Übermittlung an die Muskeln unterbrochen.

Schränkt die Nervenschädigung Ihre Beweglichkeit ein, können verschiedene Hilfsmittel den Körper unterstützen. Orthesen stabilisieren und geben Halt. Bei größeren Lähmungen helfen Rollstühle mit speziellen Ausstattungen, den Alltag leichter zu meistern. Einen Schritt weiter geht die funktionelle Elektrostimulation (FES): Bei dieser fortschrittlichen Versorgung werden die Nerven in Nähe der Muskeln stimuliert. Dadurch erhalten die Muskeln wieder ein Signal und bewegen aktiv den Körper.

Ob Orthesen, Rollstühle oder funktionelle Elektrostimulation: Der Nutzen für den Alltag steht im Mittelpunkt. Daran messen wir die Qualität der Hilfsmittel. Deshalb arbeiten wir eng mit Orthopädietechnikern, Ärzten und Therapeuten zusammen. Unser Ziel ist, dass Sie sich trotz Einschränkung bewegen, am Alltag teilnehmen und mit Freude bestimmte Körperregionen trainieren.


Funktionelle Elektrostimulation

Erhält ein intakter Nerv vom zentralen Nervensystem (ZNS) kein Signal mehr, dann muss es doch möglich sein, den Impuls an den Nerv künstlich zu erzeugen! Zu diesem Schluss gelangten Forscher – und entwickelten funktionelle Elektrostimulation (FES) für den Körper.

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Orthesen

Orthesen stützen und stabilisieren insbesondere bei Lähmungen und Empfindungsstörungen in einer Körperregion. Sie verbessern die Körperhaltung, die gesamte Beweglichkeit und häufig auch die Sicherheit bei den Bewegungen sowie das Gleichgewicht.

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Rollstühle

Die Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS) kann zu einer halbseitigen Lähmung führen. Die Ausstattung eines Rollstuhls sollte dabei helfen, diese Beeinträchtigung auszugleichen. Ein Beispiel ist ein Rollstuhl, den Sie mit nur einer Hand antreiben.

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Versorgungspfad bei Fußheberschwäche

Eine Fußheberschwäche ist eine besonders häufige Folge neurologischer Schädigungen. Sie schränkt das Laufen unmittelbar ein. Mehrere Hilfsmittel mit verschiedenen Funktionsweisen stehen zur Auswahl. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung.

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Evidenz

Woran werden Ottobock Produkte gemessen? Der Begriff der Evidenz spielt dabei eine große Rolle: Es geht um das Zusammenspiel von Erfahrung und Wissenschaft – und damit um die Entwicklung von individuell bestmöglichen Versorgungslösungen und -konzepten.

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Netzwerk / Kooperationen

Das Konzept „Mobil nach Schlaganfall“ dient einer umfassenden Versorgung von Schlaganfallpatienten. Partner sind neben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ausgewählte Kliniken und Sanitätshäuser. Die Partner beraten, welches Hilfsmittel die Aktivität am besten fördert.

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