Die Ziele jeder Arthrose-Therapie bestehen darin, die Beweglichkeit zu verbessern und möglichst lange zu erhalten, die Schmerzen zu lindern, weiteren Verschleiß und operative Eingriffe zu verzögern und die Lebensqualität zu steigern.


Treppen steigen, ausgedehnte Spaziergänge unternehmen oder schwere Einkaufstüten tragen – mit Arthrose stellen viele bislang selbstverständliche Alltagsaktivitäten eine zunehmende Herausforderung dar. Denn Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit gehören zu den charakteristischen Symptomen der degenerativen Gelenkerkrankung. Auslöser der Arthrose sind über einen längeren Zeitraum andauernde Fehlbelastungen, Verletzungen oder angeborene Knorpelschäden.
Arthrose beginnt mit altersbedingten Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels. Während der Knorpel in gesundem Zustand gemeinsam mit der Gelenkflüssigkeit für reibungslose Gleitbewegungen der Knochen sorgt, führt eine defekte Knorpelschicht zu Schmerzen und steifen Gelenken. Kaltes, feuchtes Wetter und Belastungen wie das Herabsteigen von Treppen verstärken die Beschwerden. Typisch für Arthrose ist auch der so genannte Anlaufschmerz. Das bedeutet, dass nach längerer Ruhepause besonders die ersten Bewegungen mit Schmerzen verbunden sind. Schreitet die Krankheit fort, kommen oft auch Ruheschmerzen, nächtliche Beschwerden und Gelenkblockaden hinzu.
Bei jeder Arthrose-Therapie gilt die Grundregel: aktiv bleiben, ohne das Gelenk zu überlasten. Wichtige Unterstützung bieten dabei speziell für Arthrose entwickelte Bandagen und Orthesen wie die Genu Arthro. Sie entlasten die Gelenke und ermöglichen dem Anwender so mehr Mobilität im Alltag.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte unseres Glossars lediglich allgemeine Informationen zu Gesundheitsthemen sind und keinen Arztbesuch ersetzen. Bei individuellen Fragen wenden Sie sich daher bitte an Ihren Arzt.
