Schreck in der Morgenstunde für die Teilnehmer an der Leichtathletik-WM des Internationalen Paralympischen Komitees: Ein Erdbeben der Stärke 5,1 erschütterte zwei Tage vor der Eröffnungsfeier am Freitag 21. Januar 2011 die Gegend rund um den Austragungsort Christchurch in Neuseeland. Aber schon wenige Stunden später konnten die Sportler ihre Vorbereitungen fortsetzen.
Dazu gehört vielfach auch der Besuch im Otto Bock Werkstatt-Zelt, wo schon in der Woche vor Beginn der Wettkämpfe Athleten aus aller Welt für regen Betrieb sorgten. Dem deutschen Kugelstoßer Sebastian Dietz, der am Sonntag ins Geschehen eingreift, haben die Orthopädie-Techniker eine Beinorthese aus Carbon gefertigt, die ihm mehr Stabilität geben soll. Das WM-Team von Otto Bock besteht in diesem Jahr aus Mitarbeitern aus Neuseeland, Australien und China.