Die Hyperextensions-Orthese in Rahmenbauweise 28R16 ist wird zur Behandlung von stabilen Kompressionsfrakturen im thorakolumbalen Übergang ohne neurologische Ausfälle eingesetzt.

Pelotten im Sternal- und Symphysenbereich sowie im thorakolumbalen Übergang richten die Wirbelsäule in der Saggitalebene auf. Durch das in der Praxis bewährte Drei-Punkt-Prinzip werden die betroffenen Wirbel effektiv entlastet und stabilisiert. Aufgrund der Rahmenkonstruktion werden die Seitneigung sowie die Drehung des Oberkörpers eingeschränkt.
Die Hyperextensions-Orthese wird als anprobefertiger Bausatz geliefert. Sie ist in fünf Größen erhältlich. Umfang und Höhe lassen sich individuell anpassen. Die zur vorderen Rahmenkonstruktion gehörende Sternalpelotte, die Seitenteile sowie der Beckenbügel sind mit klettbarem Schaumstoff gepolstert. Die Position des flexiblen Beckenbügels lässt sich an den Drehverbindungen auf beiden Seiten fixieren. Die bewegliche Sternalpelotte passt sich optimal dem Brustbein an. Die Rückenpelotte ist über den Taillengurt mit der Rahmenkonstruktion verbunden. Der spezielle Feststellhebel ermöglicht ein einfaches An- und Ablegen der Orthese. Mit ihrem geringen Gewicht zeichnet sich die Hyperextensions-Orthese zudem durch hohen Tragekomfort aus. Sie ist aus hautfreundlichen Materialien gefertigt und wasserbeständig.
Eine Literaturstudie zur konservativen Behandlung von Frakturen des thorakolumbalen Übergangs mit Hyperxentensions-Orthesen, zeigt, dass die Ergebnisse der funktionellen Therapie von Wirbelkörperfrakturen in der Literatur unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden, der Beweglichkeit und der Arbeitsfähigkeit in 80 bis 90 Prozent der Fälle als sehr gut bis gut beschrieben werden. Mehr dazu lesen Sie in dieser PDF-Datei (Literaturstudie 646D200).
