Statisches Korrektur-Systemgelenk 17BK1

Die Wiederherstellung von Gelenkfunktionen sowie die Vermeidung von Fehlbildungen sind Ziel der Behandlung von Kontrakturen. Das Statische Korrekturgelenk-System für die oberen und unteren Extremitäten (Hand-, Ellenbogen-, Knie- oder Knöchelgelenk) eignet sich sowohl zur Versorgung von Kindern als auch von Erwachsenen.

Statisches Korrektur-Systemgelenk 17BK1

Auf einen Blick

  • Funktionalität und Sicherheit
  • Stufenlose Winkeleinstellung von -20° bis +120°
  • Innovativer Schnelleinstieg
  • Hohe Stabilität bei geringem Gewicht
  • Für Erwachsene und Kinder


Die Statischen Korrektur-Systemgelenke 17BK1 werden in Lagerungsorthesen verwendet.

Wichtig für Ihre Patienten:

Die individuell benötigten Winkel lassen sich mit Hilfe eines Schneckentriebs stufenlos einstellen. Zur Orientierung, Kontrolle und gezielten Verstellung der Korrektur befindet sich auf den Gelenken eine Winkelskala. Zum einfachen An- und Ablegen der Orthese wurde ein einzigartiger Schnelleinstieg entwickelt, der es ermöglicht, die Korrektur komplett zu entriegeln. Dies vereinfacht u.a. die Hygiene. Nach dem Anziehen der Orthese wird die Korrektur dann wieder auf dem ursprünglichen Korrekturwert fixiert. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit ist die Entsperrung des Gelenks, die in der Extension beliebig im Anschlagswinkel eingestellt werden kann. Dadurch wird z.B. physiotherapeutisches Training ermöglicht.


Indikationen:

Die Statischen Korrektur-Systemgelenke 17BK1 eignen sich für Patienten mit neurologischen und orthopädischen Erkrankungen in Verbindung mit Kontrakturen der Gelenke.

Neurologische Indikationen: z.B. Schlaganfall, Zerebral-Parese, Z.n. Querschnittlähmung, Multiple Sklerose, Spina Bifida, Craniocerebrale Verletzungen, Dystrophien.

Orthopädische Indikationen: z.B. nach Knie-TEP, Verbrennungen, Amputation, nach Bandruptur, Frakturen. 


Kontraindikationen:

  • Strukturelle Kontraktur
    • Deformation: Muskeln, Knochen
    • Ankylose, Ossifikationen, Fibrose
  • Schlechte Blutzirkulation

Wirkungsweise

  • Verbesserung der Ruheposition
  • Schutz, Sicherheit und die Möglichkeit schrittweiser Gelenkmobilisation während der Rehabilitationsphase
  • Förderung des Wachstums des verkürzten Gewebes, bzw. Umbildung von verändertem Gewebe und damit einhergehend Erhöhung der Gelenkaktivität
  • Verhinderung von Fehlbildungen und Wiederherstellung von Gelenkfunktionen

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